Termine und Veranstaltungen
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Foto: Lars Landmann

bis 30.12.2018 | 11:15 Uhr - 17 Uhr | Braunschweig

"Mit den Augen eines Architekten"
Ausstellung zum 80. Geburtstag von Peter Färber

Veranstalter: Prüsse Stiftung, Braunschweig
Ort: Kemenate Hagenbrücke, Hagenbrücke 5, 38100 Braunschweig

Gezeigt werden fast 50 Aquarelle, Ölgemälde, Federzeichnungen und Radierungen des preisgekrönten Architekten, der bis zu seinem Ruhestand den Lehrstuhl für Architekturzeichnen und Raumgestaltung an der Technischen Universität Braunschweig innehatte. Darüber hinaus sind Skizzenbücher Färbers zu sehen, die die Arbeitsweise des Künstlers dokumentieren.

Färber nähert sich seiner Umgebung mit einer außergewöhnlichen Empfindsamkeit. Er nimmt die Welt wahr, indem er genau hinschaut, beobachtet und sich mit seiner Umwelt auseinandersetzt. Seine Eindrücke hält er fest, in Skizzen, Aquarellen, Federzeichnungen und Radierungen. Viele seiner Werke sind auf Reisen entstanden, andere im Atelier. Sein geschultes Auge erkennt Stilmerkmale und Besonderheiten, architektonische Details, Charakteristika von Gebäuden, Straßenzügen und Plätzen. Ob es eine Straßenszene in Dubrovnik ist, die Meteora-Klöster in Griechenland, der Platz vor dem Straßburger Münster oder das Braunschweiger Magniviertel - Färber versteht es, seine Arbeiten mit Leben zu erfüllen und die charakteristische Atmosphäre festzuhalten.
Besonders beeindruckend sind seine Aquarelle, die im Stil eines klassischen Architekturzeichners des 19. Jahrhunderts entstanden sind.


bis 31.03.2019 | Braunschweig

Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern

Veranstalter: Braunschweigisches Landesmuseum
Ort: Braunschweigisches Landesmuseum, Vieweghaus, Burgplatz 1, 38100 Braunschweig

Durch die konzeptionelle Verbindung von Architektur und gesellschaftlichen sowie politischen Themen anhand von konkreten Gebäuden möchte die Ausstellung "Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern" im Rahmen des Echy-Kulturerbejahres einen interdisziplinären Rahmen bieten für ein offenes Diskussionsforum zum künftigen Umgang mit den oft ungeliebten, umstrittenen Bauwerken und Ensembles jener Jahrzehnte. Die Ausstellung verdeutlicht, dass es unterschiedliche Sichtweisen auf die Architektur der späten Moderne gibt, die zwar in der Tradition des Bauhauses steht, jedoch längst nicht deren Wertschätzung erfährt.
Die Geschichte des Braunschweigischen Landes wird aus einer ungewöhnlichen Perspektive vermittelt: Bauten als Zeitzeugen einer Phase, in der sich gesellschaftlich, kulturell und politisch viel verändert hat. Außerdem stellt die Ausstellung erstmals einer breiteren Öffentlichkeit die wichtigsten Architekten der sog. „Braunschweiger Schule“ der Technischen Universität Braunschweig vor, einer der einflussreichsten Architekturausbildungsstätten der späten Moderne in Deutschland. Über die Einrichtung von Wohnungsbereichen werden Einblicke in den Alltag verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Altersklassen geschaffen.

www.3landesmuseen.de


11.12.2018 | 18:30 Uhr | Braunschweig

Recent Work
Gastvortrag in der Reihe ARCHITEKTURPOSITIONEN
mit MATHIAS KLOTZ, Santiago de Chile

Veranstalter: Department Architektur der TU Braunschweig
Ort: Hörsaal PK 4.7 (TU-Altgebäude), Pockelsstraße 4, 38106 Braunschweig

Mathias Klotz wurde 1965 in Viña del Mar geboren, studierte an der Pontificia Universidad Católica in Santiago de Chile und gehört aktuell zu den international erfolgreichsten Architekten Chiles. Seine Arbeit ist in der Tradition der Moderne verwurzelt. Die Gebäude - häufig Solitäre in der Landschaft - inszenieren die Beziehung zwischen Innen und Außen durch gerahmte Blicke, Licht und Schatten, sowie reduzierten Materialeinsatz. Klotz’ Werk wurde durch zahlreiche Publikationen, Aufsätze und Ausstellungen international bekannt. Er lehrte an verschiedenen Universitäten in Chile und im Ausland. Seit 2003 ist er Dekan der Fakultät für Architektur, Kunst und Design der Universidad Diego Portales. Mit der TU Braunschweig gibt es seit 2013 eine regelmäßige Verbindung in der Lehre im Rahmen von kooperativen Entwurfsstudios und gemeinsame Workshops an der Aedes Network Academy in Berlin.


19.12.2018 | 16.30 Uhr | Braunschweig

„Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst“
Kuratorenführung

Veranstalter:Institut für Baugeschichte TU Braunschweig in Kooperation mit dem Städtischen Museum
Ort: Städtisches Museum Braunschweig, Steintorwall 14, 38100 Braunschweig

Carl Mühlenpfordt (1878-1944) hatte bereits seine Spuren in Lübeck hinterlassen, bevor nach Ende des Ersten Weltkrieges am Braunschweiger Polytechnikum tätig wurde. Er reformierte die Architekturfakultät zu einer bekannten Ausbildungsstätte, die später durch das Netzwerk seiner Schüler unter dem Signet „Braunschweiger Schule“ für Furore sorgte. Heute ist der Architekt und Hochschullehrer weitgehend unbekannt, obwohl er mit Verve – abseits vom programmatischen Bauhaus, aber getragen von Kontinuitätsglauben und Reformwillen – eine „Neue Zeitkunst“ für Kaiserzeit und Weimarer Republik einforderte. Die Ausstellung und das Begleitbuch „Mühlenpfordt — Neue Zeitkunst. Reformarchitektur und Hochschullehre“ (Jovis) bieten eine vielschichtige Kontextualisierung zur Einordnung von Leben und Werk des Architekten. Dabei werden Aspekte der Reformarchitektur und Lebensreform genauso wie Fragen zur Stimmungslage der Reformarchitekten im frühen 20. Jahrhunderts erörtert. Der Blick auf Mühlenpfordt verweist schließlich auf die Aktualität seiner Suche nach Identität der gebauten Umwelt in gegenwärtigen Debatten um die Stadt und Architektur der Zukunft.

Kuratorenführungen: 17.10. / 14.11. / 19.12.2018, jeweils um 16.30 Uhr
Kuratoren: Olaf Gisbertz und Jana Thalmann
Ausstellungsarchitektur: Jan Pingel und Alexander Butz, AtelierBüroStudio / TU Braunschweig


11.01.2019 | 17:30 Uhr | Hannover

Architektur im Dialog zu Gast bei Domotex2 2019
Martin Murphy, Architect RIBA (UK), Störmer Murphy and Partners GbR, Hamburg

Veranstalter: LAVESSTIFTUNG
Ort: Convention Center (CC), Saal 3, Messegelände Hannover, Zugang Messe-Eingang Nord 2 (Endhaltestelle Messe-Nord der Stadtbahn Linie 8) oder Messe-Eingang Süd 1, 30521 Hannover

Die Entwicklungskurve im modellbasierten Arbeiten ist steil. Building Information Modeling (BIM) ist in aller Munde und provoziert von Verunsicherung bis Euphorie eine ganze Bandbreite an Reaktionen. Mitte der 1990er Jahre verschwand das Reißbrett, und der Gebrauch von CAD veränderte den Planeralltag nachhaltig. Die Umwälzungen der heutigen Zeit sind jedoch viel umfassender:
Es entsteht eine völlig neue Arbeitsmethode, die bei allen Möglichkeiten und neuen Freiheiten auch hohe Anforderungen an unser Denken und Schaffen als Architekten stellt. Über Jahrzehnte gewachsene Abläufe müssen überdacht werden, Projektphasen verschmelzen, neue Kommunikationswege entstehen. Mit dem Ziel, Bauten von höchster Qualität und Beständigkeit zu schaffen, plant und realisiert das Büro Störmer Murphy and Partners seit über 25 Jahren eine große Bandbreite von Projekten. In seinem Vortrag gibt Martin Murphy Einblick in die digitalen Veränderungsprozesse des Büros und spricht über neue Wege in der Planung komplexer Projekte − vom traditionell zweidimensional geplanten Grandhotel „The Fontenay“ am Ufer der Hamburger Außenalster bis hin zum Hochhaus-Projekt „Wildspitze“ in der Hamburger HafenCity, das den aktuellen Stand der Technik im Holzbau und die komplexen Möglichkeiten der 3D-modellbasierten Planung zusammenführt.

Weitere Infos: www.lavesstiftung.de

Anmeldung erforderlich unter: www.aknds.de/anmeldung


Netzwerk Baukultur
in Niedersachsen e.V.
c/o Stadt Wolfsburg
Postfach 100 944
D-38409 Wolfsburg
www.baukultur-niedersachsen.de
Standort
Alvar-Aalto-Kulturhaus
Porschestraße 51
D-38440 Wolfsburg
Öffnungszeiten
Mo: 09 - 13 Uhr
Do: 13 - 17 Uhr
Ansprechpartnerinnen
Christina Dirk
Nicole Froberg
Kontakt
T: (05361) 28 2835
F: (05361) 28 1644
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